Category: “Aktuell”

Freilebende Katzen suchen Plätze

Liebe Katzenfreunde,

unser Tierheim ist mitten im Umbau. Das erschwert uns in einer Sache den Ablauf besonders. Da wir in den nächsten Monaten schweres Gerät auf dem Gelände haben, können wir keine wildlebenden Katzen in unser Außengehege setzen. Die Gefahr wäre zu groß, dass es zu einem Unfall kommen könnte oder die Tiere sich durch den Baulärm nicht im Gehege ansiedeln. Regelmäßig werden scheue Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht. Dies geschieht entweder auf Grund einer Kastration des Tieres oder bei verunfallten Tieren, die nach Unfällen oder extrem geschwächt abgegeben werden. Einige können später an den Fundort zurück und werden dort mit Futter und einem Unterschlupf versorgt. Dies ist aber nicht immer möglich. Wenn sich die Tiere nach gewisser Zeit immer noch panisch verhalten und nicht mit dem Menschen leben wollen, brauchen sie wieder einen Freibereich mit einer Minimalversorgung. Hierfür suchen wir Bauernhöfe, Pferdehöfe, Gärtnereien, Futterstellen oder ähnliches. Einige Tiere im Tierheim warten auf so einen Platz. Sie sind kastriert, gechipt, geimpft und entwurmt. Bestenfalls können die Tiere nach Ankunft noch eine Woche eingesperrt werden, dass sie über Futter etwas Grundvertrauen bekommen bevor sie sich frei bewegen können. Später reichen ein Futterplatz und ein Unterschlupf für Hitze und Kälte. Nach gewisser Zeit kann es sogar vorkommen, dass die Katzen Vertrauen aufbauen und sich anfassen lassen. Sollten Sie eine Möglichkeit haben, eine dieser Katzen aufzunehmen, dann melden Sie sich telefonisch oder per Mail im Tierheim. Dadurch können wir den Tieren wieder einen Platz ihres Wunsches geben und das Tierheim hat die Möglichkeit, andere Katzen aufzunehmen. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

Ihre Katzenabteilung

Kleintierabteilung freut sich über Frischfutter

Liebe Tierfreunde,
 
unsere Kleintierabteilung hat diese Woche nochmal Zuwachs bekommen. Die Kaninchen und Meerschweinchen würden sich sehr über Frischfutter freuen, was wir gerade fast täglich besorgen müssen. Benötigt werden derzeit Salat in allen Variationen und gesammelter Löwenzahn.
 
Wir können die Spenden täglich entgegen nehmen von 9-13 Uhr und von 14-16.30 Uhr. Vielen Dank für eure Hilfe.
Euer Tierheim-Team

SONY DSC

Pressemeldung vom 22.07.2019

Erneute Hitzewelle kann Heimtiere in Gefahr bringen

 

Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor den Gefahren, die die erneute Sommerhitze für Tiere bereithält. Tierhalter sollten jetzt entsprechende Maßnahmen treffen und ihre Heimtiere bei den steigenden Temperaturen stets im Blick behalten. Im schlimmsten Fall droht der Tod durch einen Hitzschlag.

 

„Anders als der Mensch können viele Tierarten nicht schwitzen. Die meisten Heimtiere regulieren ihren Wärmehaushalt über Trinken oder Hecheln“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Deshalb ist jederzeit verfügbares frisches Trinkwasser wichtig. Außerdem braucht das Tier einen kühlen Schattenplatz, an den es sich stets zurückziehen kann. Große Anstrengungen sollten dringend vermieden werden.“

 

Idealerweise wird das Gassigehen mit Hunden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt. Ein Hundepool kann für die Vierbeiner die nötige Abkühlung bringen; Katzen bevorzugen dagegen ein schattiges Plätzchen im Garten oder ziehen sich gern ins kühlere Badezimmer oder den Keller zurück. Wer Kaninchen oder Meerschweinchen im Außengehege hält, sollte immer prüfen, ob sich ein großer Teil des Geheges den ganzen Tag über im Schatten befindet. Schatten spendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte aufgehängte Tücher können zusätzlich für Kühlung sorgen.

 

Unter keinen Umständen dürfen Tiere alleine im Auto gelassen werden. Auch bei bedecktem Himmel oder geöffneten Fenstern steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an und das Fahrzeug kann so schon innerhalb weniger Minuten zur tödlichen Falle werden.

 

Schnelles Handeln bei Überhitzung

Um mögliche Veränderungen im Verhalten sofort feststellen zu können, sollten Halter ihre Tiere derzeit besonders aufmerksam beobachten. Bei ersten Anzeichen von Überhitzung wie starkem Hecheln und Unruhe gilt es, schnell zu handeln: Das Tier muss aus der Hitze gebracht werden; nasse Handtücher um die Gliedmaßen helfen bei der Abkühlung. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzschlag deuten, muss unmittelbar ein Tierarzt aufgesucht werden. Lebensgefährliche Kreislaufprobleme können sich durch stark gerötete oder sehr blasse Schleimhäute, flache Atmung, verlangsamte Reaktionen und apathisches Verhalten äußern. Dringende Warnsignale sind außerdem Gleichgewichtsstörungen, Erbrechen und schließlich Bewusstlosigkeit.

 

Weitere Informationen dazu, worauf Tierhalter achten sollten, gibt der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website: www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/tiere-und-hitze

Sommerfest 2019

Aufgrund von unserem Tierheim- Umbau kann das diesjährige Sommerfest Anfang Juli leider nicht stattfinden. 

Wahl des Europäischen Parlaments am 26.05.2019 :

Sie fragen sich vielleicht, wie sich einige Parteien zum Thema Tierschutz positionieren. Anschließend sind zwei Artikel verlinkt. Sowohl vom Landestierschutzverband Baden Württemberg wie auch vom Tierschutzbund gibt es dazu Infomaterial.

Landestierschutzverband: http://www.landestierschutzverband-bw.de/…/aktuelle-hinweise
Tierschutzbund: https://www.tierschutzbund.de/…/hin…/europa/europawahl-2019/

Pressemeldung vom 08.05.2017

Richtige Hilfe für Jungvögel

Aus dem Nest gefallene, noch federlose Jungvögel sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Ihre Versorgung und Aufzucht sollten Tierfreunde jedoch Fachleuten in Wildtierauffangstationen überlassen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Befiederte Jungvögel, die zwar hilflos wirken können, aber weiterhin mit den Elterntieren in Verbindung stehen, bedürfen dagegen keiner gut gemeinten „Rettung“.

Menschliche Hilfe benötigen vor allem sehr junge Vögel, die kaum oder gar keine Federn haben und hilflos am Boden liegen. Meist handelt es sich hierbei um aus dem Nest gefallene Jungvögel. Wenn möglich, sollte man dann versuchen, die Tiere ins elterliche Nest zurückzusetzen. Dabei darf man die Jungvögel auch berühren: Die Altvögel stören sich nicht am menschlichen Geruch. Ist der Jungvogel verletzt oder ist es nicht möglich, ihn zurück ins Nest zu setzen, sollte man das Tier in Obhut nehmen. Für die vorübergehende Unterbringung des Vogels ist am besten ein Pappkarton geeignet, der – weil die Tiere häufig unterkühlt sind – am besten im Haus untergestellt wird. Wenn Unsicherheit über die richtige Ernährung besteht, sollte man besser keine Fütterungsversuche unternehmen. So sind zum Beispiel im Garten gefangene Insekten für reine Körnerfresser völlig ungeeignet. Wasser sollte dem Jungvogel allerdings immer angeboten und gegebenenfalls an den Schnabelrand geträufelt werden. Sobald möglich, sollten die Tiere dann in eine Auffangstation vermittelt werden. Das Tierschutzzentrum des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld ist eine der vielen Stationen, die – neben anderen Wildtieren – auch Wildvögel aufnimmt, medizinisch versorgt und, wenn möglich, auf die Auswilderung vorbereitet.

Eingreifen bei Ästlingen und Nestflüchtern meist nicht notwendig

Die Jungen der meisten Singvögel, wie Amseln, Meisen, Finken oder Rabenvögel, verlassen ebenso wie Tauben und Greifvögel, ihr Nest bereits, bevor sie voll flugfähig sind. Als sogenannte Ästlinge warten sie im Geäst oder an anderen geschützten Orten auf die Rückkehr der Elterntiere, die sie weiterhin füttern. Diese Tiere benötigen grundsätzlich keine Hilfe, es sei denn, sie sind offensichtlich verletzt. Dasselbe gilt für Nestflüchter, wie junge Enten, Gänse oder Rallen, die bereits mit einem dichten Dunengefieder zur Welt kommen. Sie sind in der Lage ihr Nest ein bis zwei Tage nach dem Schlüpfen zu verlassen. Eine Ausnahme unter den Nesthockern bilden jedoch Alpen- und Mauersegler. Die Alttiere verbringen ihr gesamtes Leben in der Luft und suchen nur zum Brüten Unterschlupf in hoch gelegenen Mauerspalten. Da die Elterntiere nicht vom Boden starten können und daher dort auch nicht landen, bleiben aus dem Nest gefallene Jungtiere unversorgt. Sie sollten umgehend an Fachleute übermittelt werden.

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

Umgang mit Feldhasen-Jungtieren

Nach dem Bundesjagdgesetz fällt der Feldhase unter die jagdbaren Arten

Der Feldhase fällt unter Anhang III der Berner Konvention von 1979. Diese soll den Schutz empfindlicher und gefährdeter Arten einschließlich wandernder Arten und ihrer Lebensräume gewährleisten. Die „geschützten Tiere“ des Anhang III dürfen nur in einem Umfang bejagt oder genutzt werden, der ihren Bestand nicht gefährdet. Inzwischen ist der Feldhase bundesweit auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft.  

Feldhasenkinder werden leider oft unnötigerweise von Findern aufgegriffen und für vermeintlich verlassen gehalten. Dabei ist das tagsüber alleine Verharren in der Sasse vollkommen normal, da die Mutter meist nur nachts zum Säugen kommt.

Diese Jungtiere bitte unbedingt sitzen lassen!

 

Folgende Feldhasenbabys/-kinder brauchen Hilfe:

»
Feldhasenkinder, die vom Hund o. der Katze angeschleppt wurden,
»
von Krähen attackiert werden
»
kränklich auf der Seite liegen
»
deren Mutter tot in unmittelbarer Umgebung der Jungtiere liegt
»
Feldhasenbabys, die entfernt von der Sasse, auf Wegen ziellos herum hoppeln
   

Vorsitzende des Tierheims zu Gast im Radio

Unsere 1. Vorsitzende, Frau Kaufmann-Widder,  war zu Gast bei Radio Free FM. Im folgenden Link kann die Sendung nachgehört werden. Thema Tierheim und Tierschutz ist und bleibt dauerhaft ein spannendes Thema. Viel Spaß beim Hören.
 

Ehrenamtliche/r Mitglieder-Werber/in gesucht

Unser Tierheim sucht einen oder mehrere interessierte Personen, die dem Tierheim in ihrer Freizeit etwas Gutes tun könnten. Ziel ist es, auf freundlicher und informativer Basis unseren Mitgliederstamm zu vergrößern. Da Tierheime gerade den Bereich der Einnahmen überhaupt nicht planen kann, ist es umso wichtiger, einen großen Stamm an Mitgliedern aufzubauen und zu erweitern.Sollten wir Dein/Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch im Tierheim. Bei einem Gespräch im Tierheim können dann gerne Möglichkeiten, Ideen und Wege ausgetauscht werden.

Wir freuen uns auf Deine/Ihre Anfragen.

Vorstand und Tierheimleitung

Liebe Tierfreunde-

Silvester Feuerwerk ist keine Freude für unsere Haustiere.
Vorsichtsmaßnahmen zum Wohle unserer Tiere:

Geben Sie Ihrer Katze zum Jahreswechsel keinen Freigang. Holen Sie das Tier ins Haus. Gehen Sie vor 23 Uhr mit Ihrem Hund spazieren. Unsere Haustiere hören Geräusche tausendfach stärker als wir. Wenn Böller und Knaller Ihren Hund ängstigen, schließen Sie die Fenster in der Silvesternacht, machen Sie Musik an, lenken Sie Ihren Vierbeiner ab, lassen Sie ihn nicht alleine, geben Sie ihm Sicherheit.  Kracher und Böller zum Jahreswechsel ängstigen nicht nur unsere Haustiere. Achten Sie auch auf unsere Wildtiere. Lassen Sie es nicht in  Parks und Waldgebieten krachen. Tiere brauchen Ruhe und Schutz.

Allen Tierfreunden einen guten Start ins Neue Jahr 2019

Online Fundraiser mit Altruja