Statement zur Diskussion in Facebook vom 24.08.2016

Liebe Tierfreunde –

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. können nützlich zur Informationsweitergabe sein und um positive Kontakte knüpfen zu können. Sie sollten allerdings nicht missbräuchlich für Falschinformation und unqualifizierte Posts genutzt werden.

So geschehen gestern auf Facebook, gepostet von Hugo Rehm

Jetzt nochmal zum Mitschreiben.

  • Der Tierschutzverein Ulm/Neu-Ulm u.U.e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und Betreiber des Tierheims Ulm.
  • Wir sind weder eine  städtische noch staatliche Behörde.
  • Wir sind keine Tierpension oder Hundehotel. Nur wenn Kapazitäten frei sind, können wir Tiere in Pension aufnehmen.
  • Wir sind Auffangstation für ausgesetzte Fundtiere, Abgabe und Verwahrtiere, die aus Beschlagnahmungen zu uns gebracht werden.
  • Wir versorgen, pflegen und übernehmen die medizinischen Behandlungen der Tiere, auch Kosten aufwendiger OPs auf eigene Kosten
  • Wir nehmen Wildtiere auf. Auch sie werden auf unsere Kosten medizinisch versorgt.
  • Unsere ausgebildeten Tierpfleger arbeiten streng nach dem Tierschutzgesetz und der Tierheimordnung.
  • Städte, Kommunen und Gemeinden sind verpflichtet, die Unterbringung von Fund-und Verwahrtiere Tierschutz-und Artgerecht zu gewährleisten. Deshalb schließen sie Verträge mit Tierschutzvereinen ab, die als Betreiber von Tierheimen über diese geforderten Richtlinien verfügen.
  • h., der Tierschutzverein Ulm/Neu-Ulm u.U.e.V. übernimmt kommunale Verpflichtungen und wird als Dienstleister dafür bezahlt. Leider deckt das nur ein Drittel unserer Gesamtkosten.

Nun zu dem Post von 24.08.16 

Die Dame hatte die Zusage für die Pensionsaufnahme des Hundes während ihres Krankenhausaufenthaltes. Sie wollte allerdings, sich noch nach einer anderen Möglichkeit umschauen. Da sie sich 14 Tage nicht meldete, hatte sich die Anfrage für unsere Mitarbeiter erledigt. Da das Tierheim in den Sommermonaten vermehrt ausgesetzte Fundtiere erhält, können wir keine langfristigen Reservierungen vornehmen. Der Hund war zwischenzeitlich bei einer Bekannten untergebracht, die sich wegen Überforderung bei uns meldete. Sie forderte in einem unangemessenen Ton die sofortige Aufnahme des Hundes und beschimpfte unsere Tierpfleger.

So geht es schon mal gar nicht.

Unser Tierpfleger arbeiten 365 Tage im Jahr in einem sensiblen Bereich. Wir erwarten von jedem, der ein  Anliegen hat, dieses höflich und freundlich zu erfragen. Asoziales Verhalten und Beschimpfungen, weil vielleicht nicht sofort „Wünsche“ erfüllt werden, können wir nicht akzeptieren. Unsere Mitarbeiter verdienen Achtung und Respekt.

Wenn möglich, versuchen wir immer eine Lösung für Unterbringung oder Versorgung eines Tieres zu finden.

Vorstand und Tierheim-Team

Online Fundraiser mit Altruja