Ausbildungsberuf Tierpfleger

Tierheim als Ausbildungsbetrieb

Tierpfleger/in Tierheim und Tierpension

Wir erhalten viele Anfragen von Jugendlichen, die nach Beendigung der Schulzeit vor der Berufswahl stehen, ob sie im Tierheim eine Ausbildung machen können. Die meisten von den Jugendlichen glauben, es sei ausreichend, Tiere zu mögen. Doch das Ausbildungsprofil des Tierpflegers stellt höhere Erwartung an den AZUBI, als Hunde Gassi zu führen und Katzen zu streicheln. Wir haben in den letzen Jahren 5 Auszubildende erfolgreich mit Abschluss in das Berufsleben geführt. Der Beruf des Tierpflegers ist abwechslungsreich und fordert ein hohes Maß an persönlichem Einsatz. Grundvoraussetzung ist natürlich die große Liebe zu Tieren und deren Wohl. Ein Praktikum, welches wir interessierten Schülern anbieten, gibt schon im Vorfeld Entscheidungshilfe für die Berufswahl und gewährt Einblick in die täglichen Arbeitsabläufe eines Tierpflegers. Nachfolgend die Ausbildungsinhalte während der 3-jährigen Ausbildung:

 

Ausbildung im Betrieb

Während der gesamten Ausbildungszeit

  • Berufsbildung, Arbeits-und Tarifrecht – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes -Umweltschutz – Qualitätssichernde Maßnahmen

Im 1. und 2. Ausbildungsjahr für alle drei Fachrichtungen gemeinsame Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Berufsspezifische Regelungen – Arbeitsorganisation – Kommunikation und Information – Systematik – Anatomie, Physiologie und Verhalten von Tieren – Pflegen, Halten und Versorgen von Tieren

Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahr. Im 3. Ausbildungsjahr: Fachbildung in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension

  • Vertiefung der Kenntnisse in den ersten beiden Ausbildungsjahren und darüber hinaus – Pflegen, Halten und Versorgen von Tieren in Tierheim und Tierpensionen – Kunden- und Besucherbetreuung – Öffentlichkeitsarbeit – Verwaltung und kaufmännische Grundlagen

Abschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

 

 

Ausbildung in der Berufsschule

Unterricht findet ausbildungsbegleitend in Teilzeit – oder Blockunterricht statt, berufsbezogen in Lernfeldern und allgemein bildend

Im 1. Und 2. Ausbildungsjahr ( für alle drei Fachrichtungen: Gemeinsame Fertigkeiten und Kenntnisse)

  • Sich in das Berufsleben einfinden – Tierunterkünfte einrichten und instand halten – mit Tieren umgehen –  Bedarfsgerecht füttern und tränken – Tierartgemäße Körperpflege durchführen – Tiere transportieren – kranke Tiere erkennen und versorgen –  Fortpflanzung, Zucht und Aufzucht planen und durchführen – Betriebsspezifische Abläufe planen und durchführen

Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres

Im 3. Ausbildungsjahr Fachbildung in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension

Vertiefung der ersten beiden Ausbildungsjahre und darüber hinaus

  • Tiere in Tierheimen und Tierpensionen halten und versorgen- Hunde erziehen – Tierheime und Tierpensionen verwalten – Öffentlichkeitsarbeit durchführen

Abschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und guten Prüfungsnoten, haben die Auszubildenden gute Chancen vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden.      

 

Man kann wohl fragen: Was wäre der Mensch ohne die Tiere? Aber nicht umgekehrt: Was wären die Tiere ohne den Menschen?

                                                                                           (Friedrich Hebbel)

 

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